Krankengymnastik

Die Krankengymnastik gehört zu den Heil- und Hilfsberufen. Sie dient der ärztlichen Therapie und Pflege durch einen individuell auf den Patienten abgestimmten Therapieplan. Unter Anleitung eines examinierten Krankengymnasten werden aktive und passive Bewegungsübungen ausgeführt. Schwerpunkt der Therapie soll die Erhaltung und/oder Wiederherstellung der körperlichen Funktionen sein. Auch die Vorbeugung ist ein wichtiges Anliegen der Behandlung. Die krankengymnastische Therapie kommt in den verschiedensten medizinischen Fachrichtungen zum Tragen.
Chirurgie:
Nach Frakturen des Halte- oder Bewegunsapparates
Nach Operationen
Nach Immobilisation (Ruhigstellung)

Pädiatrie:
bei orthopädischen Problemen, wie z. B. Schiefhahls und Wirbelsäulenveränderungen
bei motorischen Retardierungen (Entwicklungsverzögerungen)
Stoffwechselerkrankungen
bei Syndromkindern (Syndrome: Krankheitsbilder mit uneinheitlicher oder unklarer Ursache)
bei cerebralen Störungen (Störungen, die das Gehirn betreffen)

Neurologie:
Nach Schlaganfall
Nach Schädel-Hirn-Trauma
Bei Multiple Sklerose
Bei Morbus Parkinson

Innere Medizin:
bei Störungen des Herz-Kreislaufsystems nach Herzinfarkt oder Bypassoperation
zur Verbesserung der Durchblutung
bei Diabetes Mellitus (z.B. bei einem diabetischen Fuß)

Orthopädie:
Nach konservativer oder operativer Behandlung von Bandscheibenvorfällen
nach Einsatz von künstlichen Gelenken, wie z.B. Hüfte, Knie und Schulter

 
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20. Mai 2012
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